Wenn es schmerzt und zwickt im Rücken

Es gibt wohl niemanden der sein ganzes Leben frei von Rückenschmerzen war.

Im Gegenteil – Der Schmerz im Rücken kommt plötzlich und unerwartet, zu Zeiten wo wir es nicht gebrauchen können. Er entwickelt meisten eine starke Präsens, die wir nicht ignorieren können. Mit seiner Macht zwingt er uns zu überaus seltsamen Verdrehungen des Körpers, denn wir wollen doch nur das eine: diesen stechenden, reizenden, ziehenden Schmerz vermeiden und /oder loswerden.

Wer je einen Hexenschuss erlitt, der kennt das Phänomen der anatomisch kuriosen Schonhaltung. Dabei ist längst sicher: Genau diese Schonhaltungen geben dem Schmerz immer wieder neue Nahrung. Sie füttern ihn, indem sie seine (manchmal nur noch vermutete Gegenwart aufrechterhalten.

Doch woher kommt dieser Schmerz und warum zwingt er uns dann sofort in die Knie?

Mit Rückenleiden sind Störungen gemeint, die sich in Form von Schmerzen, behinderter Beweglichkeit oder unguter Körperhaltung bemerkbar machen. Dabei unterscheidet man gern nach Etagen: Halswirbelsäule, Brustwirbelsäule, Lendenregion und Kreuzbein, insbesondere Iliosakralgelenk.

Rückenschmerzen können viele Ursachen haben und daher auch viele Herangehensweisen.

Aus meiner eigenen Erfahrung, ( ich hatte 1998 einen Bandscheibenvorfall mit starken Schmerzen und lebe seit 209 Beschwerdefrei ohne Operation und starken Schmerzhemmern) , kann ich sagen, dass es viele Wege gibt. Jeder muss seinen Weg finden.

Ich möchte ihnen heute sehr gerne berichten, wie ich mit meinen Kunden arbeite, wenn sie mit dieser Problematik zu mit kommen.

Ich arbeite mit meinen Kunden in einer Kombiantion von Seele, Geist und Körpertherapie. Was heißt das nun konkret.

Viele Menschen, wenn sie zu mir kommen habe eine lange Odyssee von Arztbesuche, physiotherapeutischen Anwendungen und sogar Bespritzungen im OP hinter sich. Sie kommen mit diffusen Schmerzen, können kaum noch etwas zuordnen und wollen einfach nur wieder schmerzfreier werden.

Zunächt erkundige ich mich über Befunde, liegen aktuelle Bandscheibenvorfälle vor, gibt es künstliche Gelenke, wie ist die momentane persönliche Situation, gab es einen konkreten Auslöser für die Rückenschmerzen ect. Dies ist für mich sehr wichtig, um die Schrittfolge der therapeutischen Maßnahmen auszuwählen.

An erster Stelle steht dann immer bei mir die Kontrolle  der Körperstatik. Grundlage einer guten Körperstatik ist ein gleichmäßig gelagertes Becken auf gleich langen Beinen. Viele Menschen, fast 90% meiner Kunden, haben eine unterschiedliche Beinlänge. Die westliche Medizin schaut selten auf diesen Fakt, ja sie schauen sich den Hüftbereich an aber sie achten weniger auf die Beinlänge. Die meisten Orthopäden renken von Hüfte bis Halswirbelsäule alles ein – vergessen aber, dass nur gleichlange Beine für eine gute Körperstatik sorgen. Daher erleben dann oft meine Kunden, dass die Behandlung des Orthopäden selten lange vorhält.

Daher ist mein erster Blick – Beinlängen Kontrolle nach Dorn Breuss!

Wenn kein akuter Bandscheibenvorfall vorliegt, dann kann ich mit der körperlich- therapeutischen Anwendung weiter fortfahren.

Ich wende dann die Dorn-Breuss- Anwendung an, dies ist eine Berührung und Arbeit direkt an der Wirbelsäule mit hochwertigen Johanniskrautöl. Nach Breuss ist die Einarbeitung des Öles ein entscheidender Schritt für Pflege und Regeneration muskulärer und knorpliger Strukturen. Das Entspannen und Dehnen lässt alles Zusammenhängende wieder aufatmen, ausscheiden, lockern und erholen. Wenn Bandscheiben genügend Raum zur Entfaltung und Ausdehnung bekommen, können sie sich wieder mit Flüssigkeit füllen und werden gut durch freies und entschlacktes Gewebe ernährt.
Die gelockerten Muskeln umschließen die Wirbelkörper und die Bewegung kann wieder möglich sein.

Danach erfolgt dann  Therapie nach Dorn -Breuss.

Unter sanften Druck und aus der Dynamik der Bewegung werden Fehlstellungen korregiert. Dies alles geschieht ohne ruckartige Bewegungen und ohne Korrekturschock, wie es oft in der klassischen Chiropraktik erlebt wird.
Es wird zunächst eine gleiche Beinlänge hergestellt und danach das Becken wieder in seine ausgeglichene Position gebracht. Die Blockaden an der Sakralfuge (Kreuzbein) werden kontrolliert.Dann folgt die systematische Bearbeitung der Wirbelkörper bis zum Kopf.
Je nach Problemstellung werden ergänzend Gelenke kontrolliert. Dies ist aber nur dann möglich, wenn der Kunde noch kein künstliches Hüftgelenk hat. Bei einem künstlichen Hüftgelenk kann ich nur die Wirbelsäule kontrollieren und Fehlstellungen korregieren.

Jeder Kunde bekommt von mir eine Anleitung für Übungen zu Hause, damit die Arbeit und die damit verbundene Korrektur immer wieder hergestellt werden kann.

Während der Dorn-Breuss Therapie arbeite ich schon gerne mit unserer DoTERRA  deep blue Salbe. Diese durchwärmt nocheinmal alle Muskeln, unterstützt bei der Entspannung der Nerven und Muskeln, und beruhigt bereits entzündete Bereiche.

Diese Anwendung wird dann nach 6 Wochen nocheinmal wiederholt. Dieser Termin dient der Kontrolle. Sie wissen ja von sich selbst, wie schwer es ist neue Dinge in ihrem Leben zu integrieren. Oft fallen wir in alte bequeme Verhaltensweisen zurück. Das gilt natürlich auch für ihren Körper.

An diesem Nachfolgetermin kann ich zum Bespiel gut wahrnehmen, ob der Kunde regelmäßig seine Aufgaben erledigt hat. Dann haben die Beine gleiche Länge, weil der Körper täglich durch die Übungen daran erinnert wurde, dass er sich zu korregieren hat.

Erinnern sie sich, 10% von meinen Kunden haben bei der Erstkontrolle gleich lange Beine.  Welche Möglichkeiten wende ich hier an, sind bestimmt ihre nächste Fragen.

Auch hier schau ich mir nach der Dorn-Breuss Therapie Hüfte und Wirbelsäule an. Bei Fehlhaltungen werden diese natürlich ebenfalls korregiert. Aber meistens finde ich bei diesem Prozentsatz meiner Kunden wenig Fehlstellungen. Daher arbeite ich mit ihnen körperlich auf Muskulaturebene. Hier finde ich oft schwere Verspannungen bis hin in die tiefsten Schichten der Muskulatur.

Hier wende ich gerne eine alte asiatische Therapiemethode an  das Schröpfen.

Diese Menschen erhalten eine Anwendung mit Schröpfgläsern. Dieses Verfahren ist nicht neu. Schröpf­therapien fanden vermutlich bereits vor rund 5300 Jahren in Mesopotamien statt.Viele meiner Kunden empfinden die Behandlung als wohltuend. Weil sich die Muskelverspannungen lösen, spüren sie bei Schmerzen oft eine Erleichterung.  Auch bei der Massage mit den Schröpfgläsern verwende ich sehr gerne unsere DoTERRA Öle. Ich nehme ihr sehr gerne Majoran und Basilikum – diese unterstützen die Auflösung von Verspannungen in der Muskulatur, natürlich darf dann auch nicht mein deep blue Öl fehlen. Oft nehme ich auch Lavendel und/oder Balance dazu – diese beiden Öle können die Kraft besitzen, meine Kunden ihren mentalen Stress zu minimieren.

Daher komme ich jetzt zum wesentlichen Aspekt meiner Arbeit. jeder von ihnen ihnen hat bestimmt schon einmal gehört, dass jedem gestörten Wirbelkörper  auch seelische Belange zugeordnet werden können. Mit meinen Kunden darüber zu sprechen ist Teil der gesamthaften Betrachtung des Menschen. Ich arbeite hier auch sehr gerne auf Seelenebene mit meinen Kunden – immer natürlich vorausgesetzt sie lassen es zu.

Aus meiner Erfahrung ist die Kombination beider Seiten, also körperlich und seelisch, die kraftvollste Methode, aber auch die Intensivste.

In Liebe

Eure LuLu

 

Written By LuLu