Wie sauer bist du?

Einige von ihnen werden bestimmt schon einmal den Begriff : “ Säure- Basenverhältnis“ gehört haben. Damit wird oftmals das Thema der Übersäuerung im Körper  beschrieben.

Da ich als Therapeutin ganzheitlich arbeite, betrachte ich diese Thema immer auch von mehreren Seiten.

Ich möchte hier heute auf die Kraft und die Macht unserer Gefühle und Emotionen eingehen.

Viele meiner Kunden erleben oft, wenn sie bewußt leben, sich bewußt ernähren und auf ihren Körper achten, dass sie trotz alledem nicht über eine bestimmte Grenze der Entsäuerung hinweg kommen. Warum fragen sie sich jetzt bestimmt?!

Unser Körper steht sehr eng mit unseren Emotionen und Gefühlen in Verbindung. Sie kennen das alle, wenn wir manchmal in einer dunklen Gasse sind und uns gruseln, dann läuft parallel zu der Emotion Angst ein kalter  Schauer über unseren Rücken. Oder wir wurden mit etwas sehr Liebevolles überrascht, dann können wir oftmals spüren wie warm uns ums Herz wird.

Das Wichtigste ist wirklich dieser selten besprochene Faktor, der in die Physik unseres Säure-Basen-Haushalts eingreift, unser Bewusstsein. Jeder assoziiert den Begriff „Sauersein“ mit negativen Gedanken und/oder Gefühlen. Da haben wir sie wieder: unsere „Krankmacher“ Druck (Stress), Sorge, Angst und Unzufriedenheit.

Die Sprache des Körpers, mit der er Informationen mitzuteilen versucht, bevor er zur lautstärkeren Symptom- und Schmerzsprache übergeht, sind die Gefühle. Wenn ich  Gefühle unterdrücke, nicht zu lasse oder und verstecke, dann werden sie irgendwo in meinem Körper als Erinnerung gespeichert, bestimmte Gefühle an bestimmten Orten. Dort bleiben sie solange, bis sie sich irgendwann Ausdruck verleihen. Das hat dann oft nichts mehr  mit der Situation zu tun, in der sie zur damaligen Zeit entstanden sind.

Sie fragen sich jetzt bestimmt, wo der Körper diese unterdrückten Gefühle abspeichert?

Z. B. Der Magen  – ihr Körper möchte ihnen über ständiges saures Aufstoßen etwas signalisieren

  • hier können heruntergeschluckte, nicht ausgesprochene aber unverdauliche Gefühle nach oben wollen
  • dadurch, dass die Säure nach oben aufsteigt, wollen sich diese Gefühle Luft machen, sie wollen den inneren Druck ablassen, die verdeckten nach innen gerichteten Agressionen loswerden.
  • Umgangssprachlich könnte man sie sagen hören: “ Mir steht es bis zum Hals! oder Mir hängt es bald zum Hals heraus!“

So kann jedem Organ – Emotionen und Gefühle zugeordnet werden. In der chinesischen und tibetischen Medizin finden wir diese Zuordnungen bei den Elementen wieder.

Die chinesische Medizin betrachtet folgende Elemente:  Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser

Die tibetiscche Medizin betrachtet folgende Elemente:   Raum, Feuer, Erde, Luft und Wasser

Unsere Organe und Emotionen stehen mit dem jeweiligen Element ind Verbindung.

Holz/Raum : Leber – Galle  / Wut, Ärger, Zorn                          =  die ausbalancierte Emotion: Geduld

Feuer: Herz – Dünndarm / Ängste, Sorgen, Schuldgefühle     =  die ausbalancierte Emotion:   Freude

Erde:   Milz – Magen /Grübeln, sich Sorgen machen                =  die ausbalancierte Emotion:   Liebe/Mitgefühl

Metall/Luft: Lunge – Dickdarm/ Schmerz, Traurigkeit            =  die ausbalancierte Emotion:   Mut

Wasser: Niere -Blase / Angst, Furcht, Depressionen                =  die ausbalancierte Emotion:  Ruhe/Stille

Ich lade sie ein zu schauen, in welchem Bereich ihr Körper ihre Gefühle nach außen bringt. Horchen sie tief in sich hinein!

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In Liebe

Eure LuLu

 

 

Written By LuLu